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Prinzipien wirksamer Führung

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  1. Einführung

    Grundlagen
    13 Themen
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  2. Prinzipien
    Allgemeingültige Grundprinzipien (AGP)
    6 Themen
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    1 Quiz
  3. Allgemeingültige Führungsprinzipien (AFP)
    12 Themen
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  4. Branchenspezifische Führungsprinzipien (BFP)
    3 Themen
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  5. Integration
    Integration in Ihren Führungsalltag
    4 Themen
Lektion 1, Thema 3
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Definition: Was ist Führung?

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Führung ist ein Prozess, bei dem eine Person oder eine Gruppe von Personen Einfluss auf andere ausübt, um gemeinsame Ziele zu erreichen. Es beinhaltet das Lenken, Motivieren und Inspirieren von Menschen, um sie dazu zu bringen, ihre individuellen Fähigkeiten und Ressourcen in Richtung eines gemeinsamen Ziels einzusetzen.

Führung umfasst mehr als nur die Ausübung von Autorität oder Macht. Sie beinhaltet auch die Fähigkeit, andere zu beeinflussen, Verantwortung zu übernehmen, Entscheidungen zu treffen, eine Vision zu entwickeln und Kommunikation zu fördern. Führungskräfte setzen ihre Fähigkeiten, Kenntnisse und Erfahrungen ein, um andere zu unterstützen, zu entwickeln und zu inspirieren, damit sie ihr volles Potenzial entfalten können.

Eine erfolgreiche Führung basiert auf Vertrauen, Respekt, Integrität und Authentizität. Führungskräfte dienen als Vorbilder und schaffen eine positive Arbeitsumgebung, in der Mitarbeiter motiviert und engagiert sind. Sie fördern Teamarbeit, Kommunikation und Zusammenarbeit, um die Effektivität und Effizienz einer Organisation zu steigern.

Führung kann als die Kunst und Fähigkeit betrachtet werden, andere zu beeinflussen und zu inspirieren, um gemeinsame Ziele zu erreichen und positive Veränderungen herbeizuführen.

Was ist Führung nicht?

Um das Konzept der Führung besser zu verstehen, ist es ebenso wichtig zu klären, was Führung nicht ist. Oftmals bestehen Missverständnisse oder falsche Vorstellungen darüber, was Führung bedeutet und wie sie ausgeübt werden sollte. Führung ist keine einseitige Autorität oder Kontrolle, sondern eine komplexe Beziehung und ein Prozess, der auf Vertrauen, Zusammenarbeit und der Förderung des Potenzials von Mitarbeitern basiert.

Nachfolgend werden wir einen Blick auf das werfen, was Führung nicht ist:

  1. Mikromanagement: Führung bedeutet nicht, jeden Schritt und jede Entscheidung der Mitarbeitenden zu kontrollieren oder diktieren zu wollen. Mikromanagement kann das Vertrauen und die Eigenverantwortung der Mitarbeitenden beeinträchtigen und ihre Motivation und Kreativität einschränken.

  2. Autoritarismus: Führung sollte nicht mit autoritärem Verhalten gleichgesetzt werden, bei dem Befehle erteilt und Gehorsam erwartet werden, ohne Rücksicht auf die Meinungen und Bedürfnisse der Mitarbeiter. Eine autoritäre Führungskultur kann zu einem negativen Arbeitsklima und einer geringen Mitarbeiterbeteiligung führen.

  3. Manipulation: Führung sollte nicht darauf abzielen, Menschen durch Manipulation oder Täuschung zu beeinflussen. Manipulative Praktiken können das Vertrauen der Mitarbeitenden untergraben und langfristig zu einem Verlust an Glaubwürdigkeit führen.

  4. Einseitige Orientierung: Führung sollte nicht ausschließlich auf die Bedürfnisse der Führungskraft oder des Unternehmens ausgerichtet sein. Eine einseitige Orientierung vernachlässigt die Bedürfnisse der Mitarbeitenden und kann zu Unzufriedenheit, geringer Motivation und einer geringen Bindung der Mitarbeitenden an das Unternehmen führen.

  5. Stagnation: Führung sollte nicht stagnieren und sich auf etablierte Muster und Praktiken beschränken. Stattdessen sollten Führungskräfte offen für Veränderungen sein, neue Ideen fördern und sich kontinuierlich weiterentwickeln, um den Anforderungen und Chancen der sich ständig wandelnden Arbeitswelt gerecht zu werden.

  6. Einzelkämpfertum: Führung sollte nicht bedeuten, alles alleine zu tun und keine Unterstützung oder Zusammenarbeit mit anderen anzunehmen. Führungskräfte sollten in der Lage sein, effektiv mit anderen zusammenzuarbeiten, Teams aufzubauen und die Stärken und Fähigkeiten anderer zu nutzen, um gemeinsame Ziele zu erreichen.

  7. Sachbearbeitung: Führung sollte auch nicht bedeuten, die meiste Zeit mit Sachbearbeitung zu verbringen oder Probleme zu lösen. Stattdessen sollten Führungskräfte führen. 

Führung sollte vielmehr auf Vertrauen, Kommunikation, Zusammenarbeit und der Förderung des Potenzials von Mitarbeitenden basieren. Es geht darum, ein inspirierendes Umfeld zu schaffen, in dem sich Mitarbeitende entfalten können und ihre Fähigkeiten zur vollen Entfaltung bringen können. Führung ist eine Beziehung, die auf Respekt, Empathie und gemeinsamen Zielen beruht.

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